Sport 13.05.2015

HANDBALL 1. BUNDESLIGA FRAUEN

TusSies Metzingen

Die TuS Metzingen so erfolgreich wie nie – Es winkt ein Europapokalplatz – Die TuS Metzingen spielt die beste Saison der Vereinsgeschichte. Mit aktuell 31:11 Punkten steht man auf dem dritten Tabellenplatz und kann in den kommenden Spielen das Ziel – internationaler Startplatz – klar machen und sich den Traum von Europa erfüllen. Sollte man am Ende der Runde sogar noch auf Rang 3 stehen, was sehr schwer sein dürfte, dann wäre man die bestplatzierte baden-württembergische Frauenhandball-Mannschaft aller Zeiten.

„Seitensprung“ nach tübingen

Neben dem sportlichen tut sich in dieser Saison auch abseits des Spielfeldes einiges. So zog die TuS für das Derby gegen die SG BBM Bietigheim im Januar erstmals in die rund 2.500 Zuschauer fassende Paul Horn-Arena nach Tübingen um. Vor ausverkauftem Haus gewannen die Pink Ladies verdient und feierten mit allen Beteiligten eine pink-schwarze Handballparty. Am 02.05. wechseln die TusSies nochmals in die Arena und werden ihr letztes Saison-Heimspiel, wenn möglich wieder vor vollem Haus austragen. „Mit unserem zweiten Seitensprung nach Tübingen möchten wir langfristig Lust auf Frauen-Handball machen. Wir wollen auch in den kommenden Monaten Geschichte schreiben und dafür benötigen wir die Unterstützung von allen Seiten“, so Rott. “Mit vereinzelten Spielen in Tübingen können wir vielen Menschen den Zugang zum Bundesliga-Handball ermöglichen, solange bis wir in Metzingen eine adäquate Hallen-Lösung gefunden haben“.

Neuer Kader – Abschied von Minevskaja

Auch sportlich werden bereits Planungen für die Zukunft gemacht. Mit dem Abgang von Shenia Minevskaja verlieren die TusSies mit die erfolgreichste Torschützin der HBF. Neben ihr werden Cassandra Engel, Milica Covic, Edit Lengyel und Barbara Leibssle-Balogh in der kommenden Runde das pinke Trikot nicht mehr tragen. Die Verantwortlichen um Geschäftsführer Ferenc Rott, haben aber bereits reagiert und das Team für die kommende Spielzeit zusammengestellt. Mit Tonje Loseth, Celine Michielsen, Nicole Dinkel, Sabine Stockhorst, Kelly Vollebregt und Silvia Szücs stoßen teils insgesamt sechs Spielerinnen zur TuS, die mit ihrem Potenzial und ihrer Erfahrung den Handball-Bundesligisten auf dem weiteren Weg voranbringen werden.


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