Informatives, Kultur, Technik & Media 09.11.2017

Laible und Frisch

DO GOHT DR DOIG!

„Laible und Frisch“ ist inzwischen ein plattformübergreifendes, mediales Experiment, dessen Universum über das ursprüngliche serielle Format in Form eines Musik-Clips, zwei Theaterstücken und einem Hörspiel ständig expandiert und seine künstlerische Ausdrucksform laufend erweitert. Entstanden ist „Laible und Frisch“ als Diplomarbeit im bundesweit einmaligen Serienproducing Studiengang an der Filmakademie Baden-Württemberg. 

 


 

STORY: Der Drehbuchautor Sebastian Feld hat zusammen mit Filmproduzent Frieder Scheiffele sowie Regisseur Michael Rösel eine brandneue Geschichte erschaffen, die erneut aktuellen, gesellschaftlichen Entwicklungen Rechnung trägt. Kleinbäcker Walter Laible (Winfried Wagner) kehrt verfrüht von einem Kuraufenthalt in seinen Heimatort Schafferdingen zurück. Seine Frau Marga (Ulrike Barthruff) und sein Sohn Florian (Matthias Dietrich) teilen dem Vater mit, dass sie aufgrund drückender Schulden Bäckerei und Heim verkaufen mussten – und zwar ausgerechnet an Walters größten Konkurrenten, den Industriebäcker Manfred Frisch (Simon Licht). Manfred scheint als endgültiger Sieger aus dem lang andauernden Bäckerstreit hervorzugehen. Doch auf den Höhenflug folgt jäh der unvermeidliche Absturz. In seiner dunkelsten Stunde erhält Manfred jedoch eine interessante Information, die ihn wieder zurück ins Spiel bringen könnte. 

Die Marke „Laible und Frisch“ hat sich nicht nur überregional erfolgreich etabliert, sondern über viele Jahre in verschiedene Formate weiterentwickelt. Nach der erfolgreichen TV-Serie folgten zwei Theaterstücke, ein Hörspiel und jetzt der Kinofilm. Den humorvollen Familienzwist zwischen dem smarten, norddeutschen Großbäcker Manfred Frisch (Simon Licht) und dem schwäbisch-knitzen Kleinbäcker Walter Laible (Winfried Wagner) verfolgten im SWR Fernsehen bis zu 900.000 Zuschauer je Folge. Das Format wurde von Frieder Scheiffele und Sebastian Feld entwickelt und von Schwabenlandfilm als Koproduktion mit dem SWR sowie Förderung der MFG Filmförderung Baden-Württemberg ausschließlich an Originalschauplätzen in und um Bad Urach gedreht. Die Mischung aus regionalen und aktuellen Geschichten und beliebten Schauspielern begeisterte auch bei zahlreichen Wiederholungen das Publikum. 

 

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Die Kosten des Spielfilmprojekts belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Euro. Dies ist im Verhältnis zu anderen Kinoproduktionen wenig Geld, mit dem die Produktionsfirma wirtschaften muss. Das Budget wird über den SWR und DFFF (Deutscher Filmförderfonds) sowie einem bedingt rückzahlbaren Darlehen der MFG Filmförderung Baden-Württemberg finanziert. Dazu kommen zahlreiche Unterstützer wie Kommunen, Tourismusverbände, Unternehmen und Privatpersonen. Über eine Crowdfunding-Kampagne haben insgesamt 537 Unterstützer das Projekt mit 58.000 Euro mitfinanziert. Alleine 300 Komparsen hatten sich beworben, um Schafferdingen wieder lebendig zu machen. Dazu kommen viele Immobilieneigner, die ihre Flächen und Räumlichkeiten für das Filmprojekt als Drehmotive zur Verfügung gestellt haben. So etwa die Volksbank Ermstal-Alb, die Stadthalle Reutlingen, die Spielbank Stuttgart, die Großbäckerei K&U, die Stadtverwaltung Bad Urach, das Restaurant Rößle in Dettingen an der Erms oder das Achalm.Hotel in Reutlingen. 

 

 

 

www.laible-und-frisch.de

 

 

 


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